Iron Maiden – Hallowed be thy BEER

Marketing-Brühe oder ein echter Genuss? Wie andere Heavy-Metal-Bands der Champions League haben auch Iron Maiden ihr eigenes Bier auf den Markt gebracht. In mighy ol‘ England ist dieses sogar ziemlich häufig zu finden. Ich habe mich (natürlich aus rein journalistischen Gründen) mit dem Hopfensmoothie befasst und stelle „The Trooper“  anhand von vier Fragen vor.

1. Was ist die Story hinter dem Bier?

Bruce Dickinson ist einfach eine verdammt coole Sau. Über seinen Gesang lässt sich heutzutage sicher streiten, über diese Feststellung aber sicher nicht. Wenn der inzwischen 59-Jährige auf der Bühne nicht etwas von biestigen Zahlen tönt, fliegt der Sänger gerne mal seine ganze Band und Crew durch die Gegend – eindrucksvoll im schönen Film „Flight 666“ zu sehen. Gleichzeitig besinnt sich Bruce aber auch gerne auf die einfachen Dinge, und ist ein großer Fan von englischem Ale. Als eines Tages die Anfrage hereinschneit, ob Iron Maiden denn nicht auch ein Bier machen möchte (warum auch nicht?), war der Engländer sofort Feuer und Flamme. Zusammen mit der großen, angeblich angesehenen Brauerei Robinsons entstand so unter den Augen von Bruce „The Trooper“.

2. In was für Editionen kann man „The Trooper“ erwerben?

Die normale Ausgabe des Bieres findet man in Deutschland in gut sortierten Bierfachhandlungen (ca. 3- 4 Euro), in England für knapp zwei Pfund in fast jedem großen Supermarkt. So ist das nun mal. Auf der Insel kann man das Original außerdem hin und wieder gezapft in Pubs entdecken – in Deutschland nur in Ausnahmen, zum Beispiel auf After-Show-Parties von Konzerten der eisernen Jungfrau. Für die Feinschmecker haben Dickinson und Co. außerdem bereits zwei limitierte Editionen angefertigt. Derzeit ist das Red’n’Black Ale in kleinen 0,33l-Flaschen zu erhalten. Das Porter-artige Gesöff ist ordentlich dickflüßig und haut auch vong Alkohol her ordentlich rein. Alle Biere kommen natürlich mit 1A-Iron-Maiden-Design daher. Darin waren die Engländer ja schon immer gut.

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3. Hand aufs Herz – schmeckt das Ding wirklich?

Die Masterfrage. Und im Vergleich zum überflüssigen AC/DC-Dosenbier lautet die Antwort hier: ja! Zumindest, wenn man englisches Bier mag. „The Trooper“ hat klassisch weniger Kohlensäure und wird im Pub als „Cask Ale“ gezapft (d.h. ohne Zusatz von Kohlensäure). Außerdem ist es englisch bitter und kommt mit tropischen Nuancen daher. Heißt auf gut deutsch: für Biergourmets ein nicht weltbewegendes, aber gutes Ale. Wer sonst eher so der Pils-Typ ist, verzieht vielleicht im ersten Moment das Gesicht, entdeckt aber ein klassisches Ale.

4. Wie kommt das Bier generell an?

Eigentlich ganz gut. Fans der Metaller sind durchweg begeistert, schwören der Band aber natürlich auch sowieso loyale Treue. Auf YouTube befinden sich zahlreiche Beer-Reviews, die ähnliche Bewertungen abgeben: Gutes Bier, nicht Weltklasse, aber deutlich besser als erwartet.

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