#LiveSongderWoche

Musik ist dazu da, sie live zu spielen. Und auch wenn es vor dem Laptop oder Smartphone nicht das Gleiche ist, schaffen es Konzertmitschnitte doch immer wieder zu berühren. that new music blog sammelt an dieser Stelle peu à peu inspirierende Sessions und Live-Songs.

City Light Thief – Infinity loop (Rhodes Session)

City Light Thief gehören zu diesen Bands, die für nicht Hardcore-Erprobte einfach ein wenig schwierig zu erschließen sind. Klar, da drängt sich im Vordergrund immer wieder ein wenig Geschrei auf, doch an sich sind die Songs der Kölner Band voll fantastischer Stimmungen und Emo-Schönheit. Was aber tun, wenn man mit dem kantigen Gekrächze einfach partout nicht klar kommt? Ganz sein lassen? Nein, einfach auf ein kleines Sahnehäubchen wie die Veröffentlichung der Rhodes Session warten. In einem grünen Hinterhof haben City Light Thief einige Tracks auf jenem legendären Stage-Piano basierend in zerbrechlicher Version neu eingespielt. Als erstes erscheint hier das das zuckrig schöne „Infinity loop“ in einem ganz anderen Look. Wie schon auf der wilden Album-Version, springt hier Anika C. Harley den Jungs um Benni Mirtschin beiseite und sorgt für eine schöne Nuance, die den Track in dieser besonderen Version noch einmal stärker bereichert.

GoGo Penguin – Tiny Desk Concert

Hach die Tiny Desk Concerts… In dieser wunderschönen Serie von NPR Music treten in markantem Setting immer wieder Künstler auf, die häufig durch neue Arrangements ihrer Songs eine andere Seite zeigen – und dadurch ihr Talent unter Beweis stellen. Die neuste Session von GoGo Penguin überzeugt aber gerade nicht mit neuen Versionen, sondern damit, dass das Modern-Jazz-Trio fast genauso klingt wie auf Platte. Zu dritt! Nur mit einem Klavier (welches laut Description vorweg liebevoll bearbeitet wurde), einem Kontrabass und wilden Drum-Fills zaubern GoGo Penguin etwas Magisches zusammen. Großartiges Talent!

Jacob Bellens – More than anything (Live at Vega, Copenhagen)

Von der Schönheit des letzten Studioalbums von Jacob Bellens habe ich an dieser Stelle bereits geschwärmt. Besonders überzeugten der Däne und sein elektronisch angehauchten Songwriter-Pop mit dem traumhaft wehleidigen Mittelteil. Zum heimlichen Highlight „More than anything“ hat Jacob Bellens nun einen Live-Mitschnitt aus Kopenhagen hochgeladen. Während der ruhige Beginn sich noch ähnlich wie in der Album-Version gestaltet, gewinnt der Live-Track im Refrain noch dazu durch eine simple aber fantastische Gitarre. Toll! <3

to be continued…

 

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