Wolf & Moon (Band)

Mehr als eine Gitarre, ein Batterie-Keyboard und ein iPad brauchen Wolf & Moon nicht um Musik zu machen. Das holländische Duo hat sich dazu aufgemacht mit ihrem minimalistischen Elektro-Folk die Welt zu erobern. Nun sind sie erstmal in Berlin hängen geblieben und haben die EP „Frames“ veröffentlicht.

Gut getroffen:

Mitglieder:

Wolf & Moon treten als Duo auf und bestehen aus den Holländern Stefany June und Talk Show Host (vermutlich ein Künstlername). Entstanden ist die Band, als sich die beiden dazu entschlossen haben, nicht nur eine USA-Reise zu machen sondern auf dieser auch zu musizieren. Inzwischen sind Wolf & Moon, die übrigens auch ein Paar sind, in Berlin ansässig.

Musikstil – das sagt die Band:

Somewhere between the folky sound of Angus & Julia Stone and the electronic influences of The XX, you can find the resonance of wolf & moon.

So klingen Wolf & Moon eigentlich:

Ein bisschen wie die abgefuckte Folk-Version von Oh Wonder. Auch Wolf & Moon definieren sich über die Einfachheit und Eingängigkeit ihrer Musik und die beiden harmonierenden Stimmen, die entweder gemeinsam singen oder sich abwechseln. Einzig die Stimmfarben von Stefany und Talk Show Host sind kratziger und etwas realer als die ihrer englischen Pendants. Außerdem spielen die beiden größtenteils Akustik-Gitarre und setzen dem nur kleine Elemente wie simple Elektro-Drums und andere Spielereien hinzu.

Hauptzielgruppe:

Indie-Kids (oder ältere Generationen), die gerne sanfte Pop-Musik hören wollen und sich aber freuen, wenn diese etwas außergewöhnlich vertont wird. Weil sie musikalisch spannend und melodisch eingängig sind, dürften dabei nur wenige Menschen gar nicht angesprochen werden von Wolf & Moon.

Das sagen die Zyniker:

Ein paar Synthesizer-Flächen machen aus einem lahmen Folk-Song noch längst kein gutes Stück.

Aktuelles Werk:

Am 17. November haben Wolf & Moon ihre erste EP namens „Frames“ veröffentlicht. In gut 15 Minuten bieten sie fünf kleine Stückchen, die sich stilistisch größtenteils ähneln und sich vor allem durch ihre Dynamik und Länge unterscheiden. „Like a shotgun“ stellt den kurz-knackigen Opener, der sich perfekt dazu eignet gerade noch auf die nächste Sommer-Playlist gequetscht zu werden. Im ruhigen „Wake up“ stellen die Holländer vermehrt elektronische Elemente in den Vordergrund und klopfen bei Oh Wonder an, bevor die treibende Single „Home to me“ folgt.

Zentraler Song:

Noch vor der Veröffentlichung seiner EP hat das Duo die wunderbare Single „Garden of potential“ veröffentlicht. Ein schönes Stück Musik, welches dem klassischen Folk-Song mit kleinen, erfrischenden Elektro-Spielereien entfliegt und ungewöhnlichen Harmonien folgt. Die schönen Bilder im Video zu „Garden of potential“ wurden übrigens auf den Azoren gedreht. Wie es dazu kam? Wolf & Moon spielten laut eigener Aussage dort einen Gig vor Fotografen aus aller Welt und wurden schließlich vom Filmemacher Ivan Monates dazu eingeladen jenes Musikvideo zu drehen. Läuft.

Gut gesagt:

Nun, das ist das Geheimnis. Man kann sich nie wirklich sicher sein, wer der Wolf ist und wer der Mond. Auf die Frage, wer von beiden denn welchen Teil des Bandnamens ausmacht.

Fun-Fact:

Der Sound von Wolf & Moon ist letztlich vor allem aus Pragmatik entstanden. Da das Duo die Welt bereisen wollten, musste das Setup so klein wie möglich sein. So legten sie mit einer Gitarre, einem Batterien-Keyboard und einer iPad-Drum-Machine los. Die ganze unterhaltsame Story könnt ihr hier nachlesen.

Passend zu:

Die Band scheint einen großen Wert darauf zu legen, ihre Songs als Musik für das Reisen zu vermarkten. Damit haben Wolf & Moon tatsächlich auch die perfekte Sparte gefunden. Die Stücke der Holländer sollte auf jeden Fall mit ins Urlaubsgepäck. Ob ganz entspannt zum Frühstück im Bungalow oder zum Sundowner-Cocktail an der Strandbar ist da komplett egal – passt alles.

Drei Fragen an Wolf & Moon

1) Your music seems to get appreciation in so many different countries all over the world. How do you explain that?

That is great, it is something we didn’t deliberately set out to do but still something you wish for. I guess you could say we are influenced by music from all over the world so it seems natural for us to take all those influences and merge them into our music. Maybe that helps people to connect with it. Lyrically we also write about themes that are close to people no matter where you’re from. About travelling, relationships, family, topics anyone can relate to.

2) Since you guys love travelling so much, I’m sure you can give the world a good advice. In which region of the world should we listen to the „Frames“ EP?

Our advice would be to listen to it when you just got on the plane and buckled up or just packed your car and the adventures are about to start. This could be anywhere we think.

3) Did you know there was a London jewellery shop called „Wolf & Moon“? What message would you leave them?

Yes we found out when we tried to get the website domain name, haha. We have nothing but love for them, they have nice designs on there. Hopefully they like our music too! Maybe we could exchange some jewellery for music. 😉

Hier könnt ihr die ganze letzte Platte hören:

Ein Gedanke zu „Wolf & Moon (Band)

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